
Grußwort des Schirmherrn von der Kreisjägerschaft Paderborn, Herrn Berthold Antpöhler
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gäste,
unter dem Leitgedanken Natur, Wald, Wild, Landwirtschaft und erneuerbare Energien veranstaltet die Stadt Lichtenau und ihre 15 Dörfer vom 6.-7.Oktober 2012 den sechsten Wildschütz-Klostermann-Markt. Hierzu heiße ich Sie alle, auch im Namen der über 1.700 Jägerinnen und Jäger der Kreisjägerschaft Paderborn e.V., sehr herzlich willkommen. Mit dem umfassenden Veranstaltungsprogramm, das in diesem Jahr wiederum erweitert wird, präsentieren sich Gewerbetreibende, Vereine und Einwohner mit traditionellen und innovativen Aktivitäten und Produkten den Marktbesuchern.
Die Region Lichtenau hat sich in den letzten Jahren durch ihren Themenschwerpunkt regenerative Energie schon sehr früh und richtungsweisend den Herausforderungen der aktuellen politischen Diskussion und der sie begleitenden Energiewende gestellt. Zukunftsweisende Investitionen und Gewerbeansiedelungen in den Bereichen Windkraft, Solarenergie und energetischer Planung sind heute im Technologiepark Lichtenau vertreten. Mit fast gleichen Anteilen von Wald- und Landwirtschaftsflächen, die durch vorbildliches Engagement von Forst- und Landwirten geschützt, aber auch genutzt werden, wird der immer größeren Bedeutung nachwachsender Rohstoffe Rechnung getragen. Mit Recht kann Lichtenau sich als die Energiestadt in der Region bezeichnen.
Ein Blick in die beeindruckende Landschaft, die von der Paderborner Hochfläche bis in das beginnende Mittelgebirge des Sauerlandes reicht, zeigt deutlich, welcher Einklang zwischen Gewerbetätigkeit, zeitgemäßer und naturnaher Forst- und Landwirtschaft, praktiziertem Naturschutz und waidgerechter Hege des Wildes durch die Verantwortlichen und engagierten Bürgerinnen und Bürger vor Ort gelebt wird. Kulturell wird dieses Erleben für und mit den Bewohnern und Gästen durch das Klostermuseum Dalheim, den Dalheimer Sommer und die Marienwallfahrt in Kleinenberg abgerundet. Tradition bewahren und Moderne gestalten, Einklang herstellen zwischen den Themen Natur, Wald, Wild, Landwirtschaft und regenerativen Energien; dafür steht unser ländlicher Raum, geprägt und erhalten von seinen Bürgern. Verfolgt man die aktuelle Debatte aus der Landespolitik für diese Region, darf man berechtigte Zweifel an dem vermeintlich Besseren anbringen.
Der Wildschütz-Klostermann-Markt bietet als Spiegelbild diese Themen eindrucksvoll wieder. Neben z.B. gastronomischen Angeboten, traditionellen und modernen Landwirtschaftsvorführungen, Holzbearbeitungsmaschinen, anschaulichen Einblicken in Windkraftanlagen oder Brennholzautomaten finden sich der Biobauernmarkt, das Naturerleben mit der Waldschule der Kreisjägerschaft, Kulinarisches nach dem Motto „ WILD und WESTFÄLISCH „ und viel Eigenhergestelltes wieder. Durch Engagement von Bürgerinnen, Bürgern und Vereinen wird der Charakter und die Besonderheiten unter dem Motto „ 15 Dörfer, eine Stadt „ vorgestellt und erlebbar gemacht. Hiervon können sich alle Gäste aus Nah und Fern eindrucksvoll überzeugen.
Danke sagen möchte ich dem Bürgermeister Dieter Merschjohann, dem Schirmherr des Wildschütz-Klostermann-Marktes 2010, Josef Freiherr von Twickel, allen Organisatoren, insbesondere Frau Sandra Claes vom Stadtmarketing, allen Mitwirkenden und Ausstellern, besonders aber Herrn Karl-Josef Hustadt, unserem Wildschütz Klostermann. In den Kölnischen Blättern vom 3. Juni 1868 ist über den Wildschütz Klostermann zu lesen, …dieser verstehe es, sich bei geselligen Zusammenkünften... angenehm zu machen“.
Liebe Gäste und Besucher, erfreuen Sie sich im Geiste des Wildschütz Klostermanns bei vergnüglichen Stunden, informativen Gesprächen und Eindrücken, bei schmackhaftem Wildbret und kühlem Bier. Dem Marktgeschehen wünsche ich viel Erfolg und eine positive Wirkung für das Schaffen und Leben in unserer herrlichen Heimat und Natur.
Berthold Antpöhler
Schirmherr
Grußwort zum 6. Wildschütz Klostermann-Markt













